Category Archives: Übungen

Katastrophenschutzübung “Heißer Süden”

Tübingen, den 14.10.2017 – Südlich von Bebenhausen in Höhe des Wanderparkplatzes an der “L1208” kam es im Rahmen der Katastrophenschutzübung “Heißer Süden” der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen zu einem Massenanfall von Verletzten, der durch eine Gasexplosion während eines Jugendzeltlagers hervorgerufen wurde. Aufgabe der Einsatzskräfte war es, die Verletzten zu retten und diese letztendlich zu den Sanitätszelten zu transportieren. Ziel dieser Übung war es unter anderem, die Zusammenarbeit der verschiedenen Katastrophenschutzorganisationen aus verschiedenen Orten zu Proben. Denn eine Großschadenslage orientiert sich nicht an irgendwelchen Grenzen. Gegen 11:30 Uhr wurde der Technische Zug des Ortsverbandes (OV) Tübingen, bestehend aus dem Zugtrupp und der 1. Bergungsgruppe (B1) des OV Tübingen sowie der 1. Bergungsgruppe des OV Rottenburg, zur Einsatzstelle gerufen. Die B1 aus Rottenburg zog zwei festgefahrene Fahrzeuge von der Wiese … weiter lesen

Mit Teilnehmern des THW Tübingen: Internationale Übungswoche für Such- und Rettungshundearbeit in der Schweiz

Vom 21. bis zum 28. Mai 2016 haben zwei Hundeführerinnen des THW Tübingen an der vom Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde (REDOG) organisierten internationalen Übungswoche in der Nähe von Genf teilgenommen. Konkreter Ort der Veranstaltung war das militärische Übungsdorf Epeisses, wo auch alle Hundeführer untergebracht waren. Dank der guten Organisation durch REDOG verlief die Woche mit etwa 200 Hundeführern aus 16 verschiedenen Ländern und 135 Hunden überaus erfolgreich und reibungslos. Neben praktischen Übungen in kleinen Gruppen in den Bereichen Trümmer-, Flächen- und Leichensuche sowie Mantrailen gab es auch Vorträge rund um die Themen Geruch, Thermik, einheitliches Komandosystem und Stress sowie Probleme beim Hund. Beide Helferinnen waren im Bereich Flächensuche angemeldet und haben viel gesehen und mitgenommen. Der Austausch von Erfahrungen, aber auch der Vergleich mit den Kolleginnen … weiter lesen

Sprengübung und Sucheinsatz im Steinbruch Hägnach

Wenn Sie am Samstag, den 27. Februar 2016, eine Reihe von lauten Knallen im Umfeld des Steinbruchs Hägnach gehört haben, geben wir zu: Ja, das waren wir – aber wir hatten gute Gründe. Im Einsatzfall kann es rasch geschehen, dass verklemmte oder gebogene Holzstämme geräumt werden müssen: zum Beispiel im Fall von Sturmholz. Wird eine Straße nach einem Sturm etwa von umgestürzten Bäume oder schweren Ästen blockiert, stehen diese häufig unter Spannung. Dann ist bei der Räumung besondere Vorsicht geboten. In solchen Fällen kann es je nach Lage sinnvoll sein, die betreffenden Stämme nicht (mit speziellen Techniken) zu sägen, sondern gezielt und präzise zu sprengen. Um Erfahrungen für eben dieses Szenario zu sammeln, kamen am 27. Februar 2016 knapp 40 THW Helfer aus den Ortsverbänden Tübingen, Reutlingen, Rottenburg … weiter lesen

Große Trinkwasserübung in Sigmaringen

Vom 14. bis 17. Mai trafen sich in Sigmaringen rund 80 ehren- und hauptamtliche THW-Einsatzkräfte aus dem süddeutschen Raum, um ihre Kompetenz in Sachen Trinkwasseraufbereitung auf den Prüfstand zu stellen.Die Fachgruppe Logistik aus Wangen sorgte für das leibliche Wohl. Als Übungsgelände diente das weitläufige Gelände der Graf-Stauffenberg-Kaserne. Helfer der Fachgruppen Trinkwasserversorgung aus Wörrstadt und Tübingen brachten ihre Trinkwasseranlagen für Inlandseinsätze mit und die Mitglieder der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) erprobten eine neue Anlage für Auslandseinsätze. Daneben fanden umfangreiche Wasseranalysen in mobilen Labors statt, Firmen stellten Konzepte zum Rohrleitungsverbau vor, Erkundungen für Brunnenbau wurden durchgeführt und Vertreter der Anlagenhersteller standen den Gruppen beratend und unterstützend zur Seite. Das zur Verfügung stehende Rohwasser erwies sich zunächst als sehr problematisch. Schlechte Trübungswerte und hohe Schwermetallkonzentrationen bescherten den Trinkwasserlaboranten Kopfzerbrechen, hinzu kam … weiter lesen

Übungssprengungen im Steinbruch Hägnach

Im Katastrophenfall können gezielte Sprengungen unter anderem ein wichtiges Mittel zur Ergänzung und Erleichterung von Räumungs- und Rettungsarbeiten darstellen. Dies zeigt sich etwa, wenn es gilt, drohende Gefahren durch einsturzgefährdete Gebäudeteile zu beseitigen oder die Räumung von wichtigen Zufahrtsstraßen zu beschleunigen. Vor diesem Hintergrund bot ein einsturzgefährdetes Fachwerkhaus auf dem Gelände des Steinbruchs Hägnach der Tübinger Fachgruppe B2/Sprengen in den vergangenen Monaten vielfache Möglichkeiten, ihr Know-How in einer Übungsreihe zu erweitern und unter Beweis zu stellen. Der Rückbau eines einsturzgefährdeten Fachwerkhauses ist hierbei mit besonderen Herausforderungen verbunden: Die Kombination aus Holzverstrebungen und Mauerwerk ist extrem widerstandsfähig und erschwert den Abbruch. Der präzise und gezielte Einsatz von Sprengladungen kann die Rückbauarbeiten allerdings stark beschleunigen – und sicherer machen. Ziel der genannten Übungsreihe war es daher, die Grundkonstruktion aus Holzbalken … weiter lesen

THW Tübingen bei großer Personensuchübung in Hägnach

Insgesamt 13 Helfer des THW-Ortsverbandes Tübingen nahmen am Freitag, den 17. Oktober 2014, an einer gemeinsamen Personensuchübung des Bundesverbandes der Rettungshunde (BRH), des THW Tübingen, des DRK Rottenburg und der Polizeihundestaffel Tübingen teil. Ziel der organisationsübergreifenden Aktion war eine möglichst realistische Übung zur Suche und Rettung von Personen, in Kombination mit einer tiefergehenden Einstudierung der notwendigen Führungsstrukturen. Der THW Zugtrupp Tübingen übernahm Einsatzleitung und richtete eine Führungsstelle ein, von der aus die Einsatzkräfte koordiniert wurden. Der Tag begann am Freitag Nachmittag gegen 16 Uhr: Der Tübinger THW Zugtrupp, die Gruppenführerin des BRH Rottenburg sowie der Gruppenführer der Tübinger Fachgruppe Ortung trafen sich im THW Ortsverband Tübingen und brachen anschließend Richtung Steinbruch Hägnach auf. Auf dem Weg nahmen sie die Verletztendarsteller (Tübinger Medizinstudenten) auf. Im Steinbruch angekommen wurden die … weiter lesen

Ortsverband Tübingen bei THW-Stabsrahmenübung “Bebende Alb 2014”

Auf dem Gelände des ehemaligen Verladebahnhofs der Bundeswehr in Münsingen fand am Samstag, den 19. Juli 2014, eine großangelegte Stabsrahmenübung des THW-Geschäftsführerbereichs Tübingen statt. Das fiktive Übungsszenario bestand in der Annahme, dass ein schweres Erdbeben die Region der Mittleren Alb verwüstet hätte. Ziel der Übung, an der rund 100 Führungskräfte aus acht THW-Ortsverbänden teilnahmen, war es vor allem, Führungsvorgänge und -strukturen einzuüben und die im Einsatzfall wichtigen Kommunikationswege zu überprüfen. Die Übung verlief daher in Form eines Planspiels: Die Führungskräfte schickten nicht reale Einheiten in den Einsatz, sondern spielten ihre verschiedenen Führungsschritte vielmehr „auf dem Papier“ durch und simulierten die Kommunikation und das Zusammenspiel mit ihren Gegenstellen. Inhaltlich mussten sie hierbei auf stetig neu von der Übungsleitung eingespielte Ereignisse reagieren und ihre untergeordneten Einheiten auf den Lagekarten bewegen. … weiter lesen

Aufstauen der Ammer – Einübung des Umgangs mit Spezialgerät im Hochwasserfall

Am Samstag, 1. September 2012, gingen für zahlreiche Helfer des THW Ortsverbandes Tübingen das Üben für den Hochwassereinsatz und die gezielte Zusammenarbeit mit der Stadt Tübingen Hand in Hand: Im Rahmen einer Kooperationen wurde in Unterjesingen in der Nähe des Festplatzes ein Arm der Ammer mit Hilfe einer 15 Meter langen Doppelkammerblase aufgestaut. Durch das ruckartige Öffnen des Wehrs im anderen Flussarm konnte das aufgestaute Wasser schwallartig in das davorliegende Flussbett hinabströmen – und es damit von hinderlichen Ablagerungen befreien. Nach zweimaligem Aufstauen war das Flussbett an dieser wichtigen Stelle ausreichend gesäubert und die THW Helfer konnten mit dem Rückbau beginnen. Im konkreten Ablauf der Aktion wurde die vom Klärwerk Tübingen zur Verfügung gestellte Doppelkammerblase, die auch im Rahmen des akuten Hochwasserschutzes als wichtiges Spezialgerät zum Einsatz kommen … weiter lesen

Fit für die Ausbildung: Angehendes Tübinger Rettungshundeteam meistert Eignungstest

Der Erfolg bei der Rettungshundearbeit stellt hohe Anforderungen an die Ausdauer und Zuverlässigkeit der Hunde – und verlangt eine eingespielte Zusammenarbeit von Mensch und Hund im Team. Bevor ein Hund seine Laufbahn als »Rettungshund« beginnen darf, muss er daher unter Anleitung seines Hundeführers zunächst einen Eignungstest bestehen. Eben diesen Eignungstest für zukünftige Rettungshunde hat Thilo Hämmerle aus der Tübinger Fachgruppe Ortung am 3. Juni mit seinem Hund »Pearl« erfolgreich gemeistert. Neben »Pearl« nahmen auch »Tarias« mit Blanca Boss und »Lilly« mit Steffi Scharf aus dem Ortsverband Heidelberg erfolgreich an der Prüfung teil. [photofade, time=’7500′] Am Sonntagmorgen ging es um 8 Uhr bei strömendem Regen in Heidelberg los. Als erstes stand für die angehenden Rettungshunde eine straffe Konditionsrprüfung auf dem Plan: Im Anschluss an einen 10km langen Lauf, den … weiter lesen

Trinkwasserübung 2012 an der Talsperre Kleine Kinzig

Bereits zum zweiten Mal fuhren die Helfer der Tübinger Fachgruppe Trinkwasserversorgung mit ihren Fahrzeugen und umfangreicher Ausstattung ins ca. 100 km entfernte Kinzigtal bei Freudenstadt, um für den Ernstfall zu üben: Fast vier Tage lang konnten die Tübinger Spezialisten die Trinkwasserförderung, -aufbereitung und -abgabe vor der imposanten Kulisse der Schwarzwälder Talsperre proben. Übungen dienen dazu, Mensch und Material unter realitätsnahen Bedingungen auf die Probe zu stellen: In gewissenhafter Vorbereitung auf den Einsatzfall werden Einsatztaktiken einstudiert und die Belastbarkeit der Helfer ausgetestet. Der Unglücksfall wird dabei zwar nur angenommen, aber so realitätsnah wie möglich simuliert. Für die Helfer der Tübinger Trinkwassergruppe befindet sich das Übungsszenario seit 2011 am Stausee „Kleine Kinzig“, der einzigen Trinkwassertalsperre Baden-Württembergs. Über mehrere Tage hinweg wurde hier auch in diesem Jahr ein Einsatzfall simuliert, der … weiter lesen