Category Archives: Einsätze

Einsatz bei der Tübinger Augenklinik

Am 07.07.2017 wurde die 1. Bergungsgruppe zu einer technischen Hilfeleistung bei der Augenklinik in Tübingen gerufen. Die Versorgungsschächte der Klinik waren bereits den Tag zuvor aufgrund der starken Regenfälle am frühen Abend mit Wasser und Schlamm vollgelaufen und drohten zu verstopfen. Diese Spuren waren durch eine Fachfirma am Freitag Vormittag beseitig worden. Um ein erneutes Volllaufen der Schächte zu verhindern, rückte um 15:00 Uhr die 1. Bergungsgruppe zur Klinik aus und errichtete unter Anleitung des Tübinger Deichfachberaters Markus Eulenburg einen Sandsackwall, der das Wasser im Notfall zu den Abflüssen leiten sollte. Unterstützt wurde der OV Tübingen durch drei Kameraden von der Fachgruppe Räumen aus Balingen. Sie übernahmen die Logistik der in Balingen für solche Vorfälle vorrätig gefüllten Sandsäcke. Insgesamt wurden von den Helfern mehr als 200 Sandsäcke verbaut. … weiter lesen

Technische Hilfeleistung auf dem Tübinger Spitzberg

Tübingen – Am 16. März 2017 rückten wir mit unserem Mannschaftstransportwagen (MTW) und Pickup zu einer Technischen Hilfeleistung (THL) auf dem Tübinger Spitzberg aus. Dort befand sich ein PKW im Feld, der geborgen werden musste. Gegen 18 Uhr begab sich Zugführer Marko Wannenmacher zur Erkundung an die Einsatzstelle und wartete dort auf die nachrückenden Einsatzkräfte. Unter Einsatz der Seilwinde des Pickups, mehreren Schekeln und dem Greifzug konnte letztendlich der PKW aus dem Feld geborgen werden. Insgesamt waren 6 Helfer am Einsatz beteiligt.

Tübinger Experten helfen beim Sichern der Trinkwasserversorgung in Öpfingen: Mehr als eine Viertelmillion Liter Trinkwasser bereitgestellt

Einsatz für die Fachgruppe Trinkwasserversorgung des THW Tübingen am ersten Oktoberwochenende: In Öpfingen, einer 2300-Einwohner-Gemeinde am Südrand der Schwäbischen Alb, war eine wichtige Pumpe in der Pumpstation ausgefallen. Die Haushalte konnten zwar nahtlos über den insgesamt 500.000 Liter fassenden Hochbehälter mit Trinkwasser versorgt werden; da jedoch kurzfristig kein neues Wasser mehr auf normalem Wege nachgepumpt werden konnte, war für die Zeitdauer der Reparaturen eine Hilfslösung notwendig. Am Samstagmorgen befanden sich Vertreter der Gemeinde, Feuerwehr und des THW im Einsatz. Schnell stand fest, dass am Abend eine neue Pumpe bereitgestellt werden konnte, der Hochbehälter bis dahin jedoch extern mit frischem Wasser nachgefüllt werden sollte. Die Einwohner wurden vorsorglich aufgefordert, sparsam mit dem Leitungswasser umzugehen.   Feuerwehren begannen eine mehr als einen Kilometer lange Schlauchstrecke vom Hochbehälter der Nachbargemeinde zu … weiter lesen

Nach Unwetter Ende Juni 2016: Tübinger THW-Helfer bergen Stocherkahnteil aus dem Neckar

Am Sonntag, den 26. Juni 2016, haben THW-Helfer einen Stocherkahn aus dem Neckar geborgen. Der Kahn hatte sich offenkundig in der Folge der schweren Unwetter am Wochenende von seinem Anlegeplatz losgerissen und war den Neckar bis zum Stauwehr hinuntergetrieben. Verkompliziert wurde der Einsatz dadurch, dass der Kahn zerbrochen und teilweise untergegangen war. Fünf THW Helfer waren zwischen 10 und 14 Uhr im Einsatz. Insbesondere wurde ein großes Kahnteil, das sich im Stauwehr verfangen hatte, mit Hakenleinen herausgezogen und am Ufer gesichert.

Trinkwassereinsatz erfolgreich beendet: Tübinger THW-Helfer sind aus dem ostbayerischen Katastrophengebiet zurück

+++ Simbach am Inn / Tübingen, 16. Juni 2016 +++ Das vierköpfige ehrenamtliche Team von Trinkwasserexperten aus Tübingen hat seinen Einsatz in Simbach am Inn erfolgreich beendet. Am vergangenen Sonntag hatten sich die Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Richtung Niederbayern aufgemacht, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen und abzulösen. Angelegt war ihr Einsatz zunächst für mindestens eine Woche. Doch die sehr gute Zusammenarbeit mit den anderen THW-Ortsverbänden, Vertretern der örtlichen Hilfsorganisationen, Stadtwerken, Polizei und Feuerwehr führte dazu, dass das Einsatzziel schneller erreicht werden konnte, als ursprünglich angenommen. Die Bevölkerung kann nun wieder aus den stadteigenen Quellen, Brunnen und Hochbehältern mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden. Infolge der verheerenden Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten und der Zerstörung des Simbacher Stadtzentrums war Anfang Juni die örtliche Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Mehrere Fachgruppen … weiter lesen

THW Tübingen schickt vierköpfiges Team mit Trinkwasserexperten ins niederbayerische Katastrophengebiet

Die schweren Unwetter über Süddeutschland haben vor allem in Ostbayern zu schweren Schäden geführt. Allein in Simbach am Inn kamen infolge der Hochwasserkatastrophe sieben Menschen ums Leben. Darüber hinaus mussten viele Einwohner ihre beschädigten Häuser verlassen, Sachwerte wie Autos wurden von den Wassermassen völlig zerstört. Auch die Infrastruktur wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Trinkwasserversorgung für rund 10.000 Menschen brach zusammen. Das Technische Hilfswerk ist in diesem Zusammenhang seit zwei Wochen im Einsatz. Neben Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten wird durch zwei moderne Trinkwasseraufbereitungsanlagen die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Mehrere THW-Ortsverbände aus dem gesamten Bundesgebiet haben bereits Personal und Material an die Einsatzstellen gebracht. Im Schichtbetrieb und durch einwöchige Teamwechsel werden die Aufbereitungsanlagen durchgängig in Betrieb gehalten: 30.000 Liter in der Stunde werden so zur Sicherung der Trinkwasserversorgung bereitgestellt. In … weiter lesen

Hilfe für Simbach am Inn aus Tübingen

Am Sonntag, den 5. Juni 2016, sind zwei Helfer des THW Ortsverbandes Tübingen in den Einsatz nach Niederbayern entsandt worden. Die Fachgruppe Trinkwasserversorgung unterstützt die Hilfsmaßnahmen im dortigen Katastrophengebiet. Nach dem verheerenden Unwetter in Niederbayern mit großflächigen Überflutungen und Zerstörungen, wird seit Tagen die Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung von bayerischen THW-Ortsverbänden sichergestellt. Allein in Simbach am Inn laufen die THW-Anlagen im Dauerbetrieb und produzieren Trink- und Brauchwasser für die Menschen. Pro Tag werden mehr als 60.000 Liter benötigt. Die Tübinger THW-Helfer konnten wichtige Aufbereitungschemikaliennach Simbach überbringen, die in der Nacht auf Montag dringend benötigt wurden. Foto (c) THW Starnberg Das Technische Hilfswerk in Tübingen ist einer von insgesamt 14 Ortsverbänden bundesweit, die in der Lage sind, Trinkwasser nach Vorgaben der Trinkwasserverordnung im Katastrophenfall aufzubereiten, transportieren und abzugeben. Momentan … weiter lesen

Fachgruppe Ortung mit zwei Einsätzen im Mai

Am Samstagabend, den 14. Mai 2016, wurde die Fachgruppe Ortung des THW Tübingen zum zweiten Mal in dieser Woche zu einem Einsatz gerufen. Nachdem bereits Mittwochnacht (11. Mai) eine Person per Rettungshund in Tübingen gesucht worden war, wurden unsere Ortungsspezialisten dieses Mal von der Feuerwehr Reutlingen angefordert, um eine eingeschlossene Katze unter einem Gebäude per Videoendoskop zu lokalisieren.

Sprengübung und Sucheinsatz im Steinbruch Hägnach

Wenn Sie am Samstag, den 27. Februar 2016, eine Reihe von lauten Knallen im Umfeld des Steinbruchs Hägnach gehört haben, geben wir zu: Ja, das waren wir – aber wir hatten gute Gründe. Im Einsatzfall kann es rasch geschehen, dass verklemmte oder gebogene Holzstämme geräumt werden müssen: zum Beispiel im Fall von Sturmholz. Wird eine Straße nach einem Sturm etwa von umgestürzten Bäume oder schweren Ästen blockiert, stehen diese häufig unter Spannung. Dann ist bei der Räumung besondere Vorsicht geboten. In solchen Fällen kann es je nach Lage sinnvoll sein, die betreffenden Stämme nicht (mit speziellen Techniken) zu sägen, sondern gezielt und präzise zu sprengen. Um Erfahrungen für eben dieses Szenario zu sammeln, kamen am 27. Februar 2016 knapp 40 THW Helfer aus den Ortsverbänden Tübingen, Reutlingen, Rottenburg … weiter lesen

Auch Tübinger Spezialisten entsandt: Technisches Hilfswerk unterstützt gemeinsam mit Bundeswehr und Deutschem Roten Kreuz die Erstaufnahmeeinrichtung im bayrischen Erding

Tübingen/Erding: Das bayrische Erding bei München ist nicht nur wegen seiner idyllischen Landschaft, seiner berühmten gleichnamigen Brauerei oder seines Luftwaffenstützpunktes bekannt. Die Örtlichkeit und die bekannte, überaus große Offenheit der Einwohner sind eine große Hilfe bei der Bewältigung des aktuellen und historischen Flüchtlingsstromes aus unsicheren Ländern. Die dort einst lebenden Menschen haben sich  in der Hoffnung auf eine friedliche und mögliche Zukunft, welche sie in ihren Heimatländern aufgrund brutaler Gewalt und Verfolgung nicht mehr sehen, nach Europa und Deutschland zu Fuß auf den Weg gemacht. Es ist die größte Herausforderung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit der bereits gemeisterten Aufnahme von Millionen von Flüchtlingen in den Jahren 1945-1949, allerdings in damals weitaus schwierigeren wirtschaftlichen Zeiten. Aktuell ist, neben vielen anderen Ortsverbänden des Technischen Hilfswerkes aus dem gesamten … weiter lesen