Zwei angehende Tübinger Rettungshundeteams absolvieren Eignungstest

Die Rettungshundearbeit stellt hohe Anforderungen an die Ausdauer und Zuverlässigkeit der Hunde. Wichtig ist außerdem eine eingespielte Zusammenarbeit von Mensch und Hund im Team. Bevor ein Hund seine “Laufbahn” als Rettungshund starten darf, muss er zusammen mit seinem Hundeführer einen Eignungstest absolvieren.

Diesen Eignungstest haben die Tübinger THW-Helfer Jana Schmidt mit ihrem Hund Bounty sowie Niels Bingmann mit seinem Hund Quincy am Donnerstag, den 30. März 2017, erfolgreich gemeistert.

Am Abend ging es um 18 Uhr im Tübinger THW los: Zunächst mussten die Hunde in einem 10km langen Lauf an der Seite ihrer (Fahrrad fahrenden oder joggenden) Hundeführer ihre Kondition unter Beweis stellen. Im Anschluss galt es, das Aufspüren einer Person zu demonstrieren. Nach einer kurzen Pause mussten die Hunde dann in vielfältigen Übungen auch ihre Beweglichkeit und Körperbeherrschung beim Springen und Klettern zeigen.

Im zweiten Teil des Tests stand die Wesensprüfung im Vordergrund. Bei dieser wird festgestellt, wie sich der Hund gegenüber Menschen und anderen Hunden verhält. Zudem wird geprüft, wie der Hund auf Umwelteinflüsse wie Feuer, Rauch, Lärm oder Motorengeräusche reagiert.

Zum Schluss galt es für die Hunde noch, eine Gehorsamkeitsprüfung zu meistern, bei der die Rettungshundeteams zeigen mussten, wie gut sie aufeinander eingespielt sind. Diese Übung beinhaltet etwa Befehle wie das Fußlaufen, Sitz, Platz, Abrufen und Abliegen.

Nach einer abschließenden Besprechung bekamen die Prüflinge ihre Testathefte ausgehändigt. Wir gratulieren unseren beiden neuen Hundeführerteams zur erfolgreichen Eignungsprüfung und wünschen ihnen alles Gute für die weitere Ausbildung!

Herzlich danken möchten wir zudem den Helfern des Ortsverbandes in Tübingen, die den Eignungstest organisiert und begleitet haben. Besonders bedanken wir uns bei Gini Weiffenbach, die den Eignungstest abgenommen hat.

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