Hilfe für Simbach am Inn aus Tübingen

Am Sonntag, den 5. Juni 2016, sind zwei Helfer des THW Ortsverbandes Tübingen in den Einsatz nach Niederbayern entsandt worden. Die Fachgruppe Trinkwasserversorgung unterstützt die Hilfsmaßnahmen im dortigen Katastrophengebiet.

Nach dem verheerenden Unwetter in Niederbayern mit großflächigen Überflutungen und Zerstörungen, wird seit Tagen die Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung von bayerischen THW-Ortsverbänden sichergestellt. Allein in Simbach am Inn laufen die THW-Anlagen im Dauerbetrieb und produzieren Trink- und Brauchwasser für die Menschen. Pro Tag werden mehr als 60.000 Liter benötigt. Die Tübinger THW-Helfer konnten wichtige Aufbereitungschemikaliennach Simbach überbringen, die in der Nacht auf Montag dringend benötigt wurden.

Simbach_bFoto (c) THW Starnberg

Das Technische Hilfswerk in Tübingen ist einer von insgesamt 14 Ortsverbänden bundesweit, die in der Lage sind, Trinkwasser nach Vorgaben der Trinkwasserverordnung im Katastrophenfall aufzubereiten, transportieren und abzugeben. Momentan ist die Tübinger Fachgruppe als einzige in Baden-Württemberg vertreten. Durch das modulare System des THW können aber jederzeit weitere Einheiten hinzugezogen werden – wie der aktuelle Einsatz in Simbach zeigt. Allein in der Nacht auf Montag trafen an der Einsatzstelle Personal und Material aus vier Landesverbänden ein.

Weiteres zum Katastropheneinsatz des THW im Landkreis Rottal-Inn finden Sie auch auf THW.de.

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