Große Trinkwasserübung in Sigmaringen

Vom 14. bis 17. Mai trafen sich in Sigmaringen rund 80 ehren- und hauptamtliche THW-Einsatzkräfte aus dem süddeutschen Raum, um ihre Kompetenz in Sachen Trinkwasseraufbereitung auf den Prüfstand zu stellen.Die Fachgruppe Logistik aus Wangen sorgte für das leibliche Wohl. Als Übungsgelände diente das weitläufige Gelände der Graf-Stauffenberg-Kaserne.

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Helfer der Fachgruppen Trinkwasserversorgung aus Wörrstadt und Tübingen brachten ihre Trinkwasseranlagen für Inlandseinsätze mit und die Mitglieder der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) erprobten eine neue Anlage für Auslandseinsätze. Daneben fanden umfangreiche Wasseranalysen in mobilen Labors statt, Firmen stellten Konzepte zum Rohrleitungsverbau vor, Erkundungen für Brunnenbau wurden durchgeführt und Vertreter der Anlagenhersteller standen den Gruppen beratend und unterstützend zur Seite.

Das zur Verfügung stehende Rohwasser erwies sich zunächst als sehr problematisch. Schlechte Trübungswerte und hohe Schwermetallkonzentrationen bescherten den Trinkwasserlaboranten Kopfzerbrechen, hinzu kam das schlechte Wetter an Christi Himmelfahrt. Unter widrigsten Bedingungen konnten die Fachhelfer aus Tübingen schließlich doch noch ca. 20.000 Liter Reinwasser herstellen und an das Trinkwasserlabor übergeben. Hiervon profitierten auch die anderen Einheiten, die ihre Produktion schließlich ebenfalls begannen.

Vor allem die vielen neuen Erkenntnisse, Erfahrungen und Kontakte trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Bericht von Armin Edalat

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