Ortsverband Tübingen bei THW-Stabsrahmenübung “Bebende Alb 2014”

Auf dem Gelände des ehemaligen Verladebahnhofs der Bundeswehr in Münsingen fand am Samstag, den 19. Juli 2014, eine großangelegte Stabsrahmenübung des THW-Geschäftsführerbereichs Tübingen statt. Das fiktive Übungsszenario bestand in der Annahme, dass ein schweres Erdbeben die Region der Mittleren Alb verwüstet hätte.

Ziel der Übung, an der rund 100 Führungskräfte aus acht THW-Ortsverbänden teilnahmen, war es vor allem, Führungsvorgänge und -strukturen einzuüben und die im Einsatzfall wichtigen Kommunikationswege zu überprüfen. Die Übung verlief daher in Form eines Planspiels: Die Führungskräfte schickten nicht reale Einheiten in den Einsatz, sondern spielten ihre verschiedenen Führungsschritte vielmehr „auf dem Papier“ durch und simulierten die Kommunikation und das Zusammenspiel mit ihren Gegenstellen. Inhaltlich mussten sie hierbei auf stetig neu von der Übungsleitung eingespielte Ereignisse reagieren und ihre untergeordneten Einheiten auf den Lagekarten bewegen.

Wie die Zugtrupps der anderen Ortsverbände übte auf diese Weise auch der Zugtrupp des THW Ortsverbandes Tübingen den effektiven Umgang mit zahlreichen Situationen, wie sie nach einem schweren Erdbeben zu meistern wären und prüfte seine Führungskompetenz.

Im Einsatzfall führt der Zugführer gemeinsam mit seinem Zugtrupp die ihm unterstellten Einheiten und fungiert als zentrale Schnittstelle zur übergeordneten Einsatzleitung: Der Zugführer erteilt Aufträge, welche die ihm unterstellten Gruppenführer in eigener Verantwortung am Einsatzort umsetzen – und meldet die Ergebnisse und den Status seiner Einheiten an die Einsatzleitung zurück.

Der großangelegten Übung ging ein halbes Jahr der Planung voraus. In dieser Zeit hatten die Führungskräfte sich mit zahlreichen Ausbildungseinheiten sowie speziellen Schulungen vorbereitet.

Unterm Strich erwies sich die Stabsrahmenübung als überaus gelungen – und bereitete die Führungskräfte des THW Geschäftsführerbereichs Tübingen abermals ein bisschen besser auf den Ernstfall vor.

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